THW freut sich über neue Ausstattung – erstes Crowdfunding-Projekt zusammen mit der Volksbank Remscheid-Solingen eG erfolgreich umgesetzt

Foto: Christoph Rühl (l.), Ortsbeauftragter des THW Remscheid, zeigt Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney (r.) den neu ausgerüsteten THW-Bus. In dem Spezialregal wird unter anderem das Einsatzstellensicherungssystem (im Vordergrund) verstaut, mit dem das
THW misst, ob ein Gebäude einsturzgefährdet ist.  

1.500 Euro wollte das Technische Hilfswerk (THW) Remscheid an Spenden sammeln, um seine Ausrüstung für Katastropheneinsätze zu verbessern. Am Ende kamen 2.725 Euro zusammen – 181 Prozent der angestrebten Summe. Möglich gemacht ha-ben das knapp 80 Unterstützer und die Crowdfunding-Plattform der Volksbank Remscheid-Solingen eG.
Nun ist das Einsatzleitfahrzeug der Lebensretter, die auf das Abstützen von Gebäuden spezialisiert sind, mit einem Spezial-Regalsystem ausgestattet. So kommen die THW-Helfer im Notfall viel schneller an ihre Ausrüstung. „Wir sind total zufrieden“, sagte THW-Ortsbeauftragter Christoph Rühl, als er Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney das Fahrzeug vorführte. „Und wir können den Spendern versichern: Ihre Unterstützung geht zu 100 Prozent an die Bevölkerung zurück.“
Mit dem THW-Projekt startete die Crowdfunding-Plattform der Volksbank im März. Seitdem wurden drei weitere Vereinsprojekte aus Solingen und Radevormwald erfolgreich finanziert, 12.215 Euro insgesamt gespendet. Crowdfunding ist ein sperriger Fachbegriff. Die freie Übertragung der Volksbanken in das Motto „Viele schaffen mehr“ ist besser als jede Übersetzung, beschreibt sie doch das Prinzip dieses Spendensammelns: Viele Einzelspender sorgen – auch mit kleinen Beiträgen von beispielsweise fünf Euro – dafür, dass ein großes Ziel erreicht wird.
Dafür brauchen sie nur einen Internetzugang und eine E-Mail-Adresse. Denn das Werkzeug für die Spendenaktion ist die Internetseite www.vobarsg.viele-schaffen-mehr.de. Hier stellen die Vereine das Projekt, das sie realisieren möchten, vor. Unterstützer können gleich via Online-Überweisung ihre Spende losschicken. Die Volksbank verwaltet die eingehenden Spendengelder treuhänderisch – und überweist sie nach Ablauf des Projektzeitraums von drei Monaten weiter: Wenn die gewünschte Summe erzielt wurde, an den Verein, wenn das Ziel nicht erreicht wurde, erhalten die Spender ihr Geld zurück.
Neben der THW-Ausstattung haben Vereine so schon Geld für einen neuen Jugendraum, Hundeschutzhütten für ein Tierheim und eine Trainingsanlage für junge Schützen gesammelt. „Wir sind stolz, dass alle Projekt so erfolgreich waren“, sagte Volksbank-Vorstand Lutz Uwe Magney. „Die Menschen, die sich daran beteiligt haben, leisten echte Hilfe zur Selbsthilfe für die Vereinen im Bergischen Land. Das ist ein zutiefst genossenschaftliches Prinzip, das natürlich auch gut zu einer Genossenschaftsbank wie der Volksbank passt.“
Die nächsten zwei Projekte werden nach den Sommerferien starten. Vereine, die sich für die Plattform interessieren, können sich über die Internetseite oder unter Tel. 02191 699-293 informieren.