Im Moment sind Gold und Häuser ihr Thema

Von Robin Beckmann und Frederik Frese, 8f, Sophie-Scholl-Gesamtschule

Niklas Fellenberg und Florian Michael Flöck wollen Bankkaufleute werden. Noch aber stecken sie in der Lehre: Ausbildungsleiter Thomas Willczek in der Volksbank Remscheid-Solingen begleitet sie schon ein Lehrjahr lang, damit ihnen gelingt, alle Anforderungen zu erfüllen, "alles zu können".

In der großen Zentrale am Tenter Weg 1-3 arbeiten 270 Mitarbeiter im Online-Banking, der Telefonzentrale oder anderen Aufgabenbereichen. Momentan "schnuppern" die beiden in der AKE- Abteilung, dort bekommen sie von den einzelnen Filialen Tickets mit Aufträgen, z.B neue Konten einrichten, da dies nicht in den einzelnen Filialen stattfindet. Der Ausbildungsleiter legt viel Wert darauf, dass jeder Auszubildende drei Wochen in jeden Aufgabenbereich reinschnuppert. Das macht es für die beiden Auszubildenden spannend und vielseitig.

Die Ausbildung dauert zwei bis drei Jahre, in denen die Auszubildenden einen festen Vertrag einhalten müssen. Nach der Ausbildung können sie, sofern es ihnen die Volksbank ermöglicht, entscheiden, ob sie im Betrieb fest angestellt werden möchten. Dann kommt es zunächst zu einem befristeten Vertrag. Nach diesem entsteht gegebenenfalls eine Festanstellung. Die Ausbildung ist sehr gut und die Aufstiegschancen exzellent. Man lernt viel und die Unterstützung ist auch da.

Die Auszubildenden können sich sogar schon gut vorstellen weiter im Betrieb zu arbeiten. Auch von Seiten des Ausbildungsleiters Thomas Willczek ist das möglich. Beide finden im Moment, dass es ein Traumberuf ist, denn man hat gute Grundlagen für die Zukunft. Man hat ein gutes Grundgerüst, auf das man aufbauen kann, doch besonders würde sich Florian Flöck freuen, wenn er etwas mit Fremdsprachen zu tun haben könnte. Momentan setzt er sich aber mit Anlagen von Gold oder in Immobilien auseinander.

In der Volksbank wird nicht nur auf gute Noten geachtet oder unentschuldigte Fehlstunden, sondern zu 80 bis 90 Prozent auf den Kundenumgang. Außerdem wird einem der gute Sprachgebrauch hoch angerechnet. In diesem Berufsleben lernt man viele neue Dinge dazu, die man in der Schule so nicht kennengelernt hat. Mit einer gewissen Lernbereitschaft erfährt man, wie das Unternehmen Bank Geld verdient, so zum Beispiel durch Kreditvergabe oder das Einsammeln von Geldern. Die Auszubildenden und Thomas Willczek sehen die anderen Banken nicht als Konkurrenten, sondern als Mitstreiter, denn jede Bank sei anders.

© RGA, 17.12.2013