Am 1. Mai startet eine bundesweite Aktion von DOSB und den Volks- und Raiffeisenbanken. Dann können sich Vereine bewerben, die durch soziales Engagement auffallen. 

 

Als Preisgelder winken bis zu 14 000 Euro. Wenn's gutgeht winken neben Ruhm und Ehre stolze 14 000 Euro. Die erhält der Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs "Sterne des Sports". 

An der Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volks- und Raiffeisenbanken können alle den Sportbünden angeschlossene Vereine teilnehmen. 

 

Voraussetzung für ein erfolgreiches Abschneiden: Der Klub besticht durch besonderes soziales Engagement. "Ich möchte nicht wissen, wie es auf den Straßen aussähe, wenn sich die vielen Ehrenamtler in den Sportvereinen nicht so vehement für gesellschaftliche Belange einsetzen würden", sagte Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen gestern bei der konstituierenden Sitzung der Jury. 

Das Gremium, bestehend aus Vertretern von Vereinen, den Sportbünden Remscheid und Solingen sowie der Presse, wird über Sieger und Platzierte auf der Kreisebene entscheiden. Der Gewinner nimmt am Landesfinale und – sofern er auch dort siegt – auf Bundesebene teil. Dort haben in der Vergangenheit unter anderem Bundespräsident Horst Köhler oder Bundeskanzlerin Angela Merkel die Sieger ausgezeichnet. 

 

Für die bergischen Städte (neben Remscheid unter anderem auch Radevormwald, Wermelskirchen und Hückeswagen) werden ab dem 1. Mai bis 30. Juni Bewerbungen von der Volksbank oder den Sportbünden gesammelt. "Kurz und knackig" soll darin das besondere Engagement des Klubs (am besten auch mit Nachweisen wie Zeitungsausschnitten) begründet werden. Dabei reicht der Bandbreite von Programmen der Integration und Gesundheitsprävention bis hin zu Angeboten für bestimmte Altersgruppen oder Schulen. Es wird aber gebeten, bei der Bewerbung einen Schwerpunkt zu setzen. Die Siegerehrung erfolgt nach den Beratungen der Jury am 13. September. Der Kreis-Gewinner erhält 1500 Euro, die beiden nächstplatzierten Vereine 1000 beziehungsweise 500 Euro. 

 

Über die positiven Auswirkung des Wettbewerbs weiß Gabriela Klosa zu berichten. Sie ist ebenfalls Jury-Mitglied und gehört dem TSV Hochdahl an, der 2005 Sieger auf Bundesebene wurde. "Die Auszeichnung bedeutet neben dem Geldsegen vor allem zusätzliche Motivation für die Arbeit im Verein und hilft auch schon mal bei der Lösung von Problemen, beispielsweise mit der Stadt", sagte Klosa. 

 

© RP-Online Hennning Schlüter, 29.04.2010

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