Der "Schwarze Montag" ist ausgeblieben. Auch in Remscheid.
Zwar setzten die Börsen auch gestern ihre Talfahrt fort, und eine gewisse Verunsicherung unter ihren Kunden ist angesichts der Schuldenkrise für die Banken sehr wohl spürbar.
Von Panik könne indes keine Rede sein, sagt Frithjof Grande, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Remscheid-Solingen. Die Anleger reagieren gelassen. Und verhalten sich damit gerade richtig, sagt Grande.
"Drinbleiben", heißt denn auch der Rat, den der Volksbanker allen Aktienbesitzern gibt. "Und lassen Sie sich nicht von den Spekulanten treiben." Nicht anders sieht das Markus Kollodzey, Sprecher der Stadtsparkasse Remscheid: "Angst war an der Börse noch nie ein guter Ratgeber. Es gilt, Ruhe zu bewahren." Und auf wieder steigende Kurse zu setzen.
"Nach früheren Krisen ist es auf kürzere oder längere Sicht immer wieder aufwärts gegangen", sagt Kollodzey. Doch, auch das zeige die gegenwärtige Entwicklung: Eine breite Streuung des Vermögens ist wichtig. "Wer nicht alles auf eine Karte gesetzt hat, ist von der aktuellen Entwicklung nur begrenzt betroffen."
© rga Axel Richter 09.08.2011